Technologie

Puffing

Beim Puffing handelt es sich um einen hydrothermischen Prozess, bei dem ein Rohstoff allein über Wärme und Druck zur Expansion, d. h. zu einer vielfachen Ausdehnung seines Volumens gebracht wird. Notwendige Voraussetzungen sind ein Wasseranteil von 10-15% und ein Stärkegehalt von 60-80%. Auch der Protein- und Fettgehalt spielen eine Rolle. Da native Stärke, wie sie in den meisten Naturprodukten vorkommt, vom menschlichen Magen nicht verdaut werden kann, muss sie aufgeschlossen werden. Dies geschieht beispielsweise mit Hilfe der Puffingtechnologie. Der eigentliche Prozess besteht dabei aus drei Teilschritten:

1. Vorwärmung

Beim Vorwärmen wird die zu verarbeitende Rohware auf den eigentlichen Puffingprozess vorbereitet. Der Rohstoff wird erwärmt, ohne dass dabei die Feuchtigkeit verloren geht. Da das System über ein sogenanntes Freistrahlwirbelbett verfügt, werden die einzelnen Partikel optimal vom Wärmestrahl umströmt und Verbrennungen an den Behältniswänden verhindert. Ziel der Vorwärmung ist eine Verstärkung der Außenhülle des Rohstoffs durch die Verkleisterung der Stärke aus dem Inneren. Diese wird durch das erwärmte Wasser nach außen getragen und erstarrt an der Oberfläche.

2. Reaktor

Im Reaktor wird dem Rohstoff gesättigter, überhitzter Wasserdampf zugeführt. Dieser gelangt durch die Außenseite des Reaktors über mehrere Öffnungen in das Innere. Dadurch wird der Rohstoff gleichmäßig umströmt. Anschließend wird der Reaktor mit Wasserdampfdruck befüllt, was den Rohstoff Richtung Boden drückt. Der dort durch eine Düse schlagartig entweichende Druck lässt das im Rohstoff gebundene Wasser verdampfen und setzt Energie frei. Hierdurch werden die Stärkemoleküle des Rohstoffs zerrissen und er erfährt eine bis zu 12-Fache Volumenzunahme.

3. Expansionskanal

Der Expansionskanal fängt in erster Linie das fertige Produkt auf und schließt den Ausdehnungsprozess ab. Es handelt sich um eine circa 8 Meter lange Trommel, ähnlich einem waagerecht gelegten Silo. Durch das gleichmäßige Einströmen des Produkts über die Düse wird eine hohe Ausbeute gewährleistet. Außerdem fängt der Kanal die Energie des Überdrucks auf und leitet sie ab. Gleichzeitig wird das fertige Produkt über die Schwerkraft in einen Kanal zum Abtransport geleitet.

Coating

Coating bezeichnet in der Lebensmittelindustrie die Beschichtung (vom Englischen to coat = beschichten) eines Produkts mit Honig oder Aroma im Zuge eines Veredelungsprozesses. Dies geschieht bei der SchapfenMühle GmbH & Co. KG mit einer hochmodernen High-Brix-Anlage. Dabei wird mittels Wärmeüberträger sowie Dampfabscheider eine Zuckersiruplösung o. ä., wie z. B. Honig, aufgetragen. Dieser Überzug ist in seinem prozentualen Anteil am Gesamtprdoukt variabel, sodass beispielsweise verschiedene Süßungsgrade erreicht werden können. Nach dem Aufbringen dieser Lösung in einer Trommel, die eine gleichmäßige Beschichtung sicherstellt, wird das fertige Produkt gekühlt.

Abpackung

Das fertige Produkt kann wahlweise in Container, BigBags oder Säcke verschiedener Größen, je nach Ihrem Wunsch, abgepackt werden. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes, individuelles Angebot.
Außerdem besteht für Einzelhandelskunden die Möglichkeit, die Ware auch in diverse Kleinverpackungsgrößen in bedruckte oder etikettierte Folienbeutel abzufüllen und diese in verschiedenen Umschließungsgrößen zu liefern.